Buchportrait:
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Titel: |
Fish and Fritz: Als Deutscher auf der Insel |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Wolfgang Koydl Ullstein TB-Verlag 3548372562 Sachbücher 2009 12.04.2010 von metalmel |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Westminster | ||
| - Land: | Vereinigtes Königreich | ||
| Zeit der Handlung: | 21. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Puh, wie soll ich sagen - also mein England ist ein ganz anderes als das von Wolfgang Koydl. Er erlebt es praktisch als fades und sehr seltsames "Old Europe". Das mag daran liegen, dass er als deutscher Zeitungskorrespondent aus Amerika direkt nach England übersiedelt. Mit seiner Familie. Seine Frau ist Russin und ihr ist ohnehin alles suspekt, sie vermutet an jeder Ecke stalinistische Spitzel und außerdem ist ihr alles zu klein und mickrig. Seine Teenie Tochter ist zufrieden, wenn sie per Satellit amerikanisches Fernsehen empfangen kann.
Es ist jedoch Katja, seine Frau, die den Stein irgendwie ins Rollen bringt. Denn ihr Mann ist ja Korrespondent einer großen deutschen Tageszeitung und er soll einen Nachruf auf die Königin schreiben, falls diese denn bald sterben sollte. Dazu möchte er sie gerne treffen, was sich schwierig gestaltet, denn man kann ja nicht einfach mal im Buckingham Palast anrufen. Aber die Parks der Queen grenzen an sein Grundstück und genau da steht ein morscher Baum, der Katja ein Dorn im Auge ist, da er jemanden erschlagen könnte und deshalb soll er weg. Also schreibt er einen Brief an die Parkverwaltung, bemüht sich um ein Treffen bei einer Investitur, was auch klappt, aber nicht den gewünschten Erfolg bringt und schließlich tritt ihm in Gestalt von Mavis Pickering seine Rettung entgegen und er kommt doch noch zu seinem Treffen mit der Queen. Während er dies also vorantreibt, gibt er uns noch Einblicke in das Leben der Engländer.
Es ist jedoch Katja, seine Frau, die den Stein irgendwie ins Rollen bringt. Denn ihr Mann ist ja Korrespondent einer großen deutschen Tageszeitung und er soll einen Nachruf auf die Königin schreiben, falls diese denn bald sterben sollte. Dazu möchte er sie gerne treffen, was sich schwierig gestaltet, denn man kann ja nicht einfach mal im Buckingham Palast anrufen. Aber die Parks der Queen grenzen an sein Grundstück und genau da steht ein morscher Baum, der Katja ein Dorn im Auge ist, da er jemanden erschlagen könnte und deshalb soll er weg. Also schreibt er einen Brief an die Parkverwaltung, bemüht sich um ein Treffen bei einer Investitur, was auch klappt, aber nicht den gewünschten Erfolg bringt und schließlich tritt ihm in Gestalt von Mavis Pickering seine Rettung entgegen und er kommt doch noch zu seinem Treffen mit der Queen. Während er dies also vorantreibt, gibt er uns noch Einblicke in das Leben der Engländer.
Buchkritik (1):
So wie er es beschreibt sind alle Engländer mieslaunige, schrullige Nervensägen oder neureiche Idioten. Aber allesamt wollen sie keinen Kontakt zu ihren Nachbarn, dies ist nur mithilfe eines Hundes möglich, so entsteht Smalltalk. Das finde ich wirklich seltsam, denn ich war sehr oft auf der Insel, teils auch wohnhaft und ich hatte nie einen Hund. Trotzdem hatte ich nie Probleme mit anderen Engländern ins Gespräch zu kommen. Für gewöhnlich waren es sehr freundliche, humorvolle Menschen, schrullig ja, aber kaum mieslaunig. Pubs sind für mich auch keine ollen Kaschemmen, wo praktisch nur getrunken wird und alles vor Dreck starrt, man muss halt in die schönen gehen, die es zuhauf gibt.
Ort der Handlung: Westminster, Vereinigtes Königreich
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