Buchportrait:
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Titel: |
Die Stimme. Sonderausgabe |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Judith Merkle Riley Ullstein Tb 354825103X Romane & Erzählungen 2000 23.03.2010 von Maria Berg |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Westminster | ||
| - Land: | Vereinigtes Königreich | ||
| Zeit der Handlung: | Mittelalter |
Inhaltsangabe:
Die Geschichte der jungen Margaret von Ashbury spielt im mittelalterlichen London. Von einer inneren Stimme angetrieben, sucht die jungen Frau nach einem geeignetem Schreiber, welcher ihre aufregende und ereignisreiche Lebensgeschichte aufschreibt. In einer Zeit, wo das Faustrecht gilt, wo die Menschen von Aberglauben und Hexenwahn gezeichnet sind, ist es für Margaret, die selbst nie lesen und schreiben gelernt hat schwer, einen passenden Mönch für diese Aufgabe zu finden. Unter Hohn und Spott trifft sie auf den mürrischen und verbohrten Bruder Gregory, der sich ihrer Geschichte annimmt. Jung, naiv und an das Gute glaubend, beginnt für Margaret ein leidvoller Weg zwischen einer tyrannischen Ehe mit einem Sadisten, dem Überleben der Pest und einer neuen ungewissen Zukunft als Wehmutter. Margaret spürt ihre besondere Begabung, die ihr zum Verhängnis wird und eine Anklage als Hexe zum Ergebnis hat. Dies überlebend trifft sie auf ihren zweiten Ehemann, den reichen Roger Kendall, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest. Doch nach seinem plötzlichen und unerwartetem Tod steht die junge, aber reiche Witwe vor einem neuen Problem. Begehrter denn je, wird sie nun zum Freiwild für Jedermann.
Buchkritik (1):
Der Roman „Die Stimme“ ist nicht nur einfühlsam erzählt, sondern fesselt den Leser mit jeder Zeile. Eine Zeit voller Tyrannei, voller Ungerechtigkeit und Aberglauben macht es dem Leser einfach, die Hauptperson, ein natürliches und unschuldiges junges Mädchen voller Fragen und Zweifeln, ins Herz zu schließen. Der Schlagabtausch mit dem Schreiber Bruder Gregory macht diese unglaubliche Geschichte lebendig und zeigt deutlich den Unterschied zwischen Mann und Frau in der damaligen Gesellschaft. Das Buch ist nicht nur spannend, es ist auch viel zu schnell zu Ende. Hier lässt die Autorin alles offen. Was geschieht mit Margaret nach dem Tod ihres Ehemanns? Wo kommt sie hin? Und was hat Bruder Gregory damit zu tun? Judith Merkle-Riley behält sich somit mit diesem Roman vor, die Geschichte von Margaret von Ashbury hier noch nicht enden zu lassen und macht Appetit auf mehr.
Ort der Handlung: Westminster, Vereinigtes Königreich
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