Buchportrait:
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Titel: |
Im Westen nichts Neues |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Erich Maria Remarque Kiepenheuer & Witsch 346202731X Romane & Erzählungen 2008 25.11.2009 von waldwuffel |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Somme | ||
| - Land: | Frankreich | ||
| Zeit der Handlung: | 20. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Paul Bäumer, ein junger deutscher Spund, wird durch die patriotischen Tiraden seines Lehrers zusammen mit allen anderen Jungen seiner alten Schulklasse dazu gebracht, sich freiwillig zum Kriegsdienst an der Westfront zu melden. Der erste Feuereifer vergeht den jungen Männern jedoch schnell, denn sie werden nicht nur von ihrem Ausbilder Himmelstoß ordentlich malträtiert, die Front erweist sich aus unbarmherziges Monstrum, dass wild um sich greift und besonder all jene holt, die eigentlich gar nicht kommen wollten. Paul und seine Freunde müssen schneller erwachsen werden, als ihnen lieb ist, und währen ohne die Hilfe des alten Soldaten Katczinsky, der über unendliche Frontweisheit verfügt, schon längst umgekommen. Mit zunehmender Verweildauer und abnehmender Zahl von Freunden kann man mit ansehen, wie Paul alles immer gleichtgültiger wird: Der Heimaturlaub erweist sich ernüchternd, da zu Hause ebenso großes Elend herrscht, während alte Männer Paul kluge Ratschläge geben, und selbst eine Liaison mit einer zauberhaften Französin verschafft Paul keinen Frieden, denn der Krieg ist nicht nur um ihn herum, sondern auch in ihm.
Buchkritik (2):
Ich habe das Buch zum ersten Mal als in der Schule lesen \"müssen\", und ich erachte es immanente Pflichtlektüre im Deutschunterricht. Wir sind eine Generation, die das Glück hat, die Grauen eines Krieges nur aus den Erzählungen unserer Großeltern zu kennen, weswegen es auch wegen der deutschen Vergangenheit wichtig ist, daran erinnert zu werden, dass viele Menschen für unseren heutigen Wohlstand und unsere Unbesorgheit sterben mussten. Man merkt dem Buch einfach mit jedem Wort an, dass Remarque das, was er schreibt, auch gesehen hat. Es wäre auch eine schöne Welt, in der man sich solche Dinge ausdenken muss. Auch wenn man den Kriegsaspekt außen vorlässt, so birgt für mich das Buch vor allem die Nachricht in sich, dass man sich mit dem Erwachsenwerden zeit lassen sollte, denn jeder Erwachsene weiß, dass die schönste Zeit Kindheit und Jugend sind, und dass es zu einer fürchterlichen Gleichgültigkeit seiner Umwelt und sich selbst gegenüber führt, muss man sie überspringen oder stark verkürzen.
Ein wichtiges Buch seiner Zeit, und ich behaupte, ein noch viel wichtigeres heute.
Ein wichtiges Buch seiner Zeit, und ich behaupte, ein noch viel wichtigeres heute.
Ort der Handlung: Somme, Frankreich
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