Buchportrait:
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Titel: |
Ich dich auch nicht: Roman |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Sacha Sperling Piper 3492053858 Romane & Erzählungen 2011 14.11.2011 von Books4Life |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Paris | ||
| - Land: | Frankreich | ||
| Zeit der Handlung: | 21. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Sacha Winter ist 14. Seine Mutter, eine Ex-68erin, verwöhnt ihn mehr, als dass sie ihn erzieht. Der Vater gibt sich bei seinen seltenen Auftritten erfolglos autoritär. Sacha gehört zu der coolen Clique in seiner Pariser Reiche-Leute-Schule, aber eigentlich langweilt ihn das alles. Da lernt er den charismatischen Augustin kennen. Mit ihm geht er Wodka klauen, raucht, snifft, beginnt Mädchen »flachzulegen«. Aber es ist Augustin, in den er sich verliebt …
"Ich möchte gern, dass man mich holen kommt. Ich möchte immer, dass man mich holen kommt. In meiner Fantasie gibt es immer jemanden, der mich aus meiner Isolation rausholt."
"Ich möchte gern, dass man mich holen kommt. Ich möchte immer, dass man mich holen kommt. In meiner Fantasie gibt es immer jemanden, der mich aus meiner Isolation rausholt."
Buchkritik (1):
Allerdings: mit einer Geschichte vom Erwachsenwerden erfindet Sacha Sperling das Rad nun nicht gerade neu.
Gepriesen als "Der Fänger im Roggen unserer Zeit" lässt mich dieses Buch mit gemischten Gefühlen zurück.
Es ist schnell gelesen, Sperlings Sprache zweckmäßig, karg, das Tempo zügig - doch nach der Lektüre bleibt rein gar nichts zurück: kein gewachsener Protagonist, keine gelösten Konflikte, keine Aussichten auf Entwicklung, kein Gefühl der Befriedigung, der Zufriedenheit.
Sperlings Debüt verursachte in Frankreich bei Erscheinen einigen Aufruhr, gilt als einer der Skandalromane unserer Zeit.
Und genau das spürt man auch in jedem Satz: das Bemühen des Autors, so provokant wie möglich zu sein, ein Rauhbein zu sein, das große Gefühle von Liebe und Freundschaft im Buch nicht zulässt.
Diese aufgesetzte Rebellion,die grimmige Entschlossenheit, die dem gesamten Text anhaftet, ist bald ziemlich anstrengend.
Schonungslosigkeit führt nicht zwangsläufig zu einem guten Buch.
Was bleibt, ist ein weiterer eher mittelmäßiger Coming-of-Age-Roman, fernab den wahren Üerlen des Genres wie "Tschick", "The Perks of being a Wallflower", und "Der Fänger im Roggen".
Gepriesen als "Der Fänger im Roggen unserer Zeit" lässt mich dieses Buch mit gemischten Gefühlen zurück.
Es ist schnell gelesen, Sperlings Sprache zweckmäßig, karg, das Tempo zügig - doch nach der Lektüre bleibt rein gar nichts zurück: kein gewachsener Protagonist, keine gelösten Konflikte, keine Aussichten auf Entwicklung, kein Gefühl der Befriedigung, der Zufriedenheit.
Sperlings Debüt verursachte in Frankreich bei Erscheinen einigen Aufruhr, gilt als einer der Skandalromane unserer Zeit.
Und genau das spürt man auch in jedem Satz: das Bemühen des Autors, so provokant wie möglich zu sein, ein Rauhbein zu sein, das große Gefühle von Liebe und Freundschaft im Buch nicht zulässt.
Diese aufgesetzte Rebellion,die grimmige Entschlossenheit, die dem gesamten Text anhaftet, ist bald ziemlich anstrengend.
Schonungslosigkeit führt nicht zwangsläufig zu einem guten Buch.
Was bleibt, ist ein weiterer eher mittelmäßiger Coming-of-Age-Roman, fernab den wahren Üerlen des Genres wie "Tschick", "The Perks of being a Wallflower", und "Der Fänger im Roggen".
Ort der Handlung: Paris, Frankreich
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