Buchportrait:
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Titel: |
Stadt aus Glas |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Paul Auster Heyne Verlag München 9783938511060 Romane & Erzählungen 1985 28.11.2009 von annihilator |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | Manhatten | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | New York | ||
| - Land: | USA | ||
| Zeit der Handlung: | 20. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Die Hauptperson ist der Krimiautor Daniel Quinn. Er wohnt in New York und schreibt jedes Jahr einen Roman von dessen Verkauf er lebt. Eines Nachts bekommt er einen Anruf einer Person, die ihn für den Privatdetektiv Paul Auster hält und sich Peter Stillman nennt, der von seinem Vater neun Jahre lang in einem dunklen Raum gefangen gehalten worden ist. Dafür saß der Vater in Haft, wird nun aber freigelassen und Peter Stillman fürchtet um sein Leben. Daniel Quinn übernimmt die Beschattung, folgt dem Vater auf jedem Schritt durch die Stadt und findet schnell heraus, dass dessen tägliche Wege alles andere als zufällig sind. Als er seinem Auftraggeber über seine Entdeckungen Bericht erstatten will, muss er feststellen, dass dieser ihn erst nicht wieder erkennt und dann sogar untertaucht und sich ihm entzieht. Daraufhin beginnt er die Beschattung der Wohnung von Peter Stillman. Er verbringt mehr als zwei Monate damit und wird dabei zum Obdachlosen, jedoch ohne Erfolg. Nachdem er in seine alte Wohnung zurückkehren will, muss er feststellen, dass diese nach seiner langen Abwesenheit bereits weiter vermietet worden ist. Schließlich begibt er sich in Stillmans Wohnung, stellt fest, dass dieser verschwunden ist und bleibt dort.
Buchkritik (1):
Ein recht verwirrendes Buch, welches ich während meiner Schullaufbahn geniessen durfte. Die Hauptpersonen sind sehr vielschichtige Charaktere. So stellt Daniel Quinn den Schriftsteller dar, der versucht in die Rolle des Krimihelden seiner eigenen Bücher zu schlüpfen, darin seine Erfüllung sucht und dabei gnadenlos scheitert und sogar seine eigene Existenz verliert.
Die Person des Peter Stillman stellt eine Art modernen Kaspar Hauser dar und sein Vater ist ein verkappter Theologe, dessen Handlungen mit der Geschichte des Turmbau zu Babel in Verbindung stehen.
Anfangs wirkt der Roman noch wie eine Kriminalgeschichte, wird aber mit der Zeit immer mehr zur Beschreibung des Innenlebens und der Denkweise der Hauptperson, die zunehmens ihren Verstand zu verlieren scheint.
Ein durchaus lesenswertes und unterhaltsames Buch.
Die Person des Peter Stillman stellt eine Art modernen Kaspar Hauser dar und sein Vater ist ein verkappter Theologe, dessen Handlungen mit der Geschichte des Turmbau zu Babel in Verbindung stehen.
Anfangs wirkt der Roman noch wie eine Kriminalgeschichte, wird aber mit der Zeit immer mehr zur Beschreibung des Innenlebens und der Denkweise der Hauptperson, die zunehmens ihren Verstand zu verlieren scheint.
Ein durchaus lesenswertes und unterhaltsames Buch.
Ort der Handlung: Manhatten, New York, USA
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