Buchportrait:
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Titel: |
Extrem laut und unglaublich nah |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Jonathan Safran Foer Fischer (Tb.), Frankfurt 3596169224 Romane & Erzählungen 2012 29.04.2012 von Books4Life |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | New York City | ||
| - Land: | Vereinigte Staaten | ||
| Zeit der Handlung: | 21. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Oskar Schell ist neun Jahre alt. Oskar ist anders als andere Kinder. Er ist altklug, ängstlich, bekommt oft Bleifüße, hat immer sein Tamburin dabei, ist Erfinder, steht in regem Briefkontakt mit Stephen Hawking – aber vor allem ist Oskar anders, weil er seinen geliebten Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September verloren hat.
Bei seinem Vater konnte er ganz er selbst sein: neugierig, verschroben, vorlaut – eine richtige Nervensäge eben. Zusammen lösten sie Rätsel, korrigierten die Rechtschreibfehler in der New York Times, gingen auf Expeditionen in ganz New York, erfanden die richtigen Dinge oder sprachen über New Yorks früheren sechsten Bezirk.
Als Oskar Monate nach dem Tod des Vaters einen geheimnisvollen Schlüssel findet, beschließt er das dafür passende Schloss ausfindig zu machen. Eine Odyssee quer durch New York beginnt, auf der Oskar merkwürdige, herzliche, gemeine, traurige, fröhliche Menschen trifft, auch Menschen die genauso anders sind wie er selbst. Was zunächst als rationale Suche nach einem Türschloss beginnt, wird für den Jungen mehr und mehr zur Therapie, einer speziellen Form der Trauerbewältigung, die Oskar dabei hilft, die Erinnerungen an seinen Vater lebendig zu halten.
In einem benachbarten Erzählstrang entspinnt sich die Geschichte der Großeltern Oskars, die merkwürdige Beziehung der Eltern seines Vaters; es ist die Chronik einer außergewöhnlichen Liebe zweier besonderer Menschen, zwei verzweifelt Liebende, die wiederholt auseinandergerissen und zusammengeführt werden, nur, um daran erneut zu verzweifeln. So wird der Grund offenbar, warum Oskar so besonders ist wie sein Vater, dessen besondere Eltern das Beste in Sohn und Enkelkind förderten.
Als sich Oskar schließlich die Herkunft des Schlüssels offenbart, hat er seinen Vater damit nicht wieder lebendig machen können, aber er trifft auf einen Menschen, der ihm ähnlicher ist als er zunächst für möglich hält.
Bei seinem Vater konnte er ganz er selbst sein: neugierig, verschroben, vorlaut – eine richtige Nervensäge eben. Zusammen lösten sie Rätsel, korrigierten die Rechtschreibfehler in der New York Times, gingen auf Expeditionen in ganz New York, erfanden die richtigen Dinge oder sprachen über New Yorks früheren sechsten Bezirk.
Als Oskar Monate nach dem Tod des Vaters einen geheimnisvollen Schlüssel findet, beschließt er das dafür passende Schloss ausfindig zu machen. Eine Odyssee quer durch New York beginnt, auf der Oskar merkwürdige, herzliche, gemeine, traurige, fröhliche Menschen trifft, auch Menschen die genauso anders sind wie er selbst. Was zunächst als rationale Suche nach einem Türschloss beginnt, wird für den Jungen mehr und mehr zur Therapie, einer speziellen Form der Trauerbewältigung, die Oskar dabei hilft, die Erinnerungen an seinen Vater lebendig zu halten.
In einem benachbarten Erzählstrang entspinnt sich die Geschichte der Großeltern Oskars, die merkwürdige Beziehung der Eltern seines Vaters; es ist die Chronik einer außergewöhnlichen Liebe zweier besonderer Menschen, zwei verzweifelt Liebende, die wiederholt auseinandergerissen und zusammengeführt werden, nur, um daran erneut zu verzweifeln. So wird der Grund offenbar, warum Oskar so besonders ist wie sein Vater, dessen besondere Eltern das Beste in Sohn und Enkelkind förderten.
Als sich Oskar schließlich die Herkunft des Schlüssels offenbart, hat er seinen Vater damit nicht wieder lebendig machen können, aber er trifft auf einen Menschen, der ihm ähnlicher ist als er zunächst für möglich hält.
Buchkritik (1):
Außergewöhnlich, intensiv und unvergesslich: Foers Meisterwerk um das Suchen und Finden eines außergewöhnlichen Jungen in New York gehört zweifellos zum Besten, was die US-amerikanische Literatur der Gegenwart zu bieten hat. Ungewöhnliche Figuren, leiser Witz, eine wahre Flut an originellen Ideen und das unkonventionelle Layout ergeben, gepaart mit Foers praller Fabulierkunst ein einzigartiges, mutiges und berührendes Buch – ein kleines Wunder.
"Ich denke und denke und denke, ich habe mich eine Million Mal aus dem Glück hinausgedacht, aber nicht einmal hinein."
"Ich denke und denke und denke, ich habe mich eine Million Mal aus dem Glück hinausgedacht, aber nicht einmal hinein."
Ort der Handlung: New York City, Vereinigte Staaten
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