Buchportrait:
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Titel: |
Vater eines Mörders: Eine Schulgeschichte |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Alfred Andersch Diogenes 3257236085 Romane & Erzählungen 2006 09.03.2010 von Egginio |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | München | ||
| - Land: | Deutschland | ||
| Zeit der Handlung: | 1929, 20. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Die Erzählung „Der Vater eines Mörders“ von Alfred Andersch spielt Ende der Zwanziger Jahre am Wittelsbacher Gymnasium in München. Die Geschichte wird aus der Sicht der Figur Franz Kien erzählt.
Während einer Griechisch-Schulstunde taucht der Schuldirektor Himmler(Vater des Reichsführers Heinrich Himmler) unangekündigt im Klassenzimmer auf und fordert von Lehrer Kandlbinder den Unterricht fortzusetzen und die Kenntnisse der Schüler vorzuführen. Der schickt seinen besten Schüler an die Tafel, womit er beim Direktor Himmler jedoch wenig Eindruck erwecken kann. Dieser fordert vielmehr einen anderen Schüler auf, seine Kenntnisse an der Tafel unter Beweis zu stellen. Hierbei kommt es zwischen Direktor Himmler und dem Schüler zum Streit und Himmler verweist diesen der Schule.
Als Nächsten trifft es Kien, der seine griechisch Kenntnisse beweisen soll. Franz Kien ist jedoch ein Schüler, der kaum Interesse an Schule zeigt und somit wird die Abfrage zur Demütigung für den Schüler. Dadurch, dass Himmler bestens über die familiäre Situation und die schulischen Leistungen Kiens informiert ist, weitet sich die Demütigung immer weiter aus und macht auch vor der Privatsphäre kein halt.
Schließlich wird auch Griechischlehrer Kandlbinde noch an den Pranger gestellt, da er es zugelassen hat, dass der Schüler nichts lernt.
Während einer Griechisch-Schulstunde taucht der Schuldirektor Himmler(Vater des Reichsführers Heinrich Himmler) unangekündigt im Klassenzimmer auf und fordert von Lehrer Kandlbinder den Unterricht fortzusetzen und die Kenntnisse der Schüler vorzuführen. Der schickt seinen besten Schüler an die Tafel, womit er beim Direktor Himmler jedoch wenig Eindruck erwecken kann. Dieser fordert vielmehr einen anderen Schüler auf, seine Kenntnisse an der Tafel unter Beweis zu stellen. Hierbei kommt es zwischen Direktor Himmler und dem Schüler zum Streit und Himmler verweist diesen der Schule.
Als Nächsten trifft es Kien, der seine griechisch Kenntnisse beweisen soll. Franz Kien ist jedoch ein Schüler, der kaum Interesse an Schule zeigt und somit wird die Abfrage zur Demütigung für den Schüler. Dadurch, dass Himmler bestens über die familiäre Situation und die schulischen Leistungen Kiens informiert ist, weitet sich die Demütigung immer weiter aus und macht auch vor der Privatsphäre kein halt.
Schließlich wird auch Griechischlehrer Kandlbinde noch an den Pranger gestellt, da er es zugelassen hat, dass der Schüler nichts lernt.
Buchkritik (1):
Das Buch „der Vater eines Mörders“ ist autobiographisch geschrieben und der Autor schlüpft in die Figur Franz Kien. Dadurch, dass der Direktor der Vater von Heinrich Himmler ist, regt dieser zusätzlich zum Nachdenken an. Man fragt sich, ob allein die Erziehung eines Vaters, einen Charakter wie den späteren Reichsführer Himmler schaffen kann. Das heroische und erniedrigende Auftreten des Direktors lässt keine andere Meinung zu und es macht ihm Spaß andere Menschen zu kontrollieren und seine Macht auszuspielen.
Durch die autobiographische Schreibweise bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlslage Kiens.
Durch die autobiographische Schreibweise bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlslage Kiens.
Ort der Handlung: München, Deutschland
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