Buchportrait:
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Titel: |
Spieltrieb: Roman |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Juli Zeh btb Verlag 3442733693 Romane & Erzählungen 2006 24.02.2010 von schilling |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Bonn | ||
| - Land: | Deutschland | ||
| Zeit der Handlung: | 21. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Ada ist 14 und sieht alles als „gleich gültig“ an, was nicht zu verwechseln ist mit „gleichgültig“. Alev ist Halbägypter und 18 Jahre alt. Beide sind hochintelligent, haben gesellschaftlich akzeptierte Moralvorstellungen über Bord geworfen und wetteifern am Bonner Ernst-Bloch-Gymnasium um Macht, Stärke und Abgebrühtheit. Einzig ein Sportlehrer und ein Geschichtslehrer können den beiden Paroli bieten. Doch ersterer wird zu einer Schachfigur im Spiel der beiden Jugendlichen und zweiterer begeht Selbstmord. Am Ende fragt man sich, wer das Spiel eigentlich gewonnen hat.
Buchkritik (1):
Mich hat das Buch fasziniert. Vielleicht ist es nicht ganz glaubwürdig, dass eine erst 14-jährige solch philosophische Gedanken hat und die beiden Jugendlichen in ihrer Morallosigkeit so konsequent sind. Aber es geht hier auch nicht um Glaubwürdigkeit, sondern um eine fesselnde Geschichte um Psycho-Spiele und die Frage, wer wem überlegen ist. Am Ende weiß man nicht so genau, ob es überhaupt einen Gewinner gibt.
Man könnte den Roman als andersartige Liebesgeschichte beschreiben, aber auch als Abrechnung mit konventionellen Moralvorstellungen.
Man könnte den Roman als andersartige Liebesgeschichte beschreiben, aber auch als Abrechnung mit konventionellen Moralvorstellungen.
Ort der Handlung: Bonn, Deutschland
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