Buchportrait:
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Titel: |
Der Junge im gestreiften Pyjama |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
John Boyne Fischer, S., Verlag GmbH 3596852285 Romane & Erzählungen 2007 25.11.2009 von LeseRatte |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | Berlin | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Berlin | ||
| - Land: | Deutschland | ||
| Zeit der Handlung: | 1942, 20. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Die Handlung des Romans spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Der sechsjährige Junge namens Bruno erzählt aus seiner eigenen Perspektive, dass in seinem bisher glücklichen und relativ normal verlaufenden Leben plötzlich alles auf den Kopf gestellt wird. Er erfährt nämlich, dass er mit seiner Familie nach „Aus-Wisch“ umziehen muss, weil sein Vater dort eine äußerst wichtige Aufgabe, die ihm der große „Furor“ höchstpersönlich zugewiesen hat, erfüllen muss. Der Junge hat anfänglich große Schwierigkeiten, sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Die Umstellung fällt ihm zu so schwieriger, weil der seine alten Spielkammeraden vermisst. Eines Tages entdeckt er aber einen mit Stacheldraht abgezäunten „Bauernhof“, auf dem alle Menschen in gestreifte Schlafanzüge angezogen sind. Der gelangweilte Junge sehnt sich nach aufregenden Abenteuern und beschließt somit – trotz des väterlichen Verbots – den benachbarten Bauernhof zu erforschen. Kurz darauf freundet er sich mit dem jüdischen Jungen namens Schmuel an, der auf der anderen Seite des Zauns lebt, einen gestreiften Pyjama trägt und sehr ungesund aussieht. Die beiden Jungen treffen sich fast täglich, bis ihre heimliche Freundschaft eines Tages ein tragisches Ende findet.
Buchkritik (1):
Mit dem Buch „der Junge im gestreiften Pyjama“ ist es John Boyne gelungen, das schreckliche Thema „Tod“ durchaus außergewöhnlich darzustellen. Es unterliegt keinem Zweifel, dass Brunos Vater nichts anderes als die Vernichtung der Juden im benachbarten Konzentrationslager überwachen soll. Das naive und unschuldige Kind ist jedoch noch viel zu jung und unerfahren, um die Grausamkeiten des Holocausts nur annähernd verstehend zu können. Für Bruno bleibt, die „merkwürdige Welt“ hinter dem Zaun also rätselhaft. Bemerkenswert ist aber, dass es gerade seine Unwissenheit und Naivität sind, die dem Roman einen besonderen Charakter verleihen. Diese tragische Geschichte ohne Happyend gräbt sich tief ins Gedächtnis ein!
Ort der Handlung: Berlin, Berlin, Deutschland
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