Buchportrait:
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Titel: |
Franziskus oder Das zweite Memorandum |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Peter Berling Bastei Lübbe 3404119568 Romane & Erzählungen 0 22.01.2010 von ThreepwoodH |
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| Ort der Handlung: | |||||
| - Straße / Platz: | - | ||||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Assisi PG | ||||
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- Land:
Weitere Handlungsorte Weitere Handlungsorte:
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Italien | ||||
| Zeit der Handlung: | 1204, Mittelalter |
Inhaltsangabe:
Franziskus, getauft als Giovanni Bernardone, ist als Sohn eines besser gestellten Tuchhändlers zwar nicht wirklich den Majores zugehörig, ist aber dank des Geldes seiner Familie der Oberschicht Assisis sowohl gewogen als auch willkommen. In verhältnismässig viel Prunk wächst ein junger Mann heran, der erst Ritter als Lebenstraum hegt, aber dank widriger Umstände und einiger falscher Entscheidungen über kurz oder lang zum Bettler wird - freiwillig. Eher unfreiwillig aber wird er auch der Anführer einer neuen Bruderschaft der Armut: Doch sobald diese Bruderschaft sogar die Aufmerksamkeit und Akzeptanz der katholischen Kirche erlangt, wird Franziskus in die Rolle eines Ordnesgründers samt Regeln und Verwaltungsapparat gedrängt. Daraus versucht er sich stetig zu entziehen, ohne seine Idee, seinen Traum einer "Bruderschaft in Armut für Jesus Christus" aufzugeben, doch letztlich ist er krank und geschwächt Gedeih und Verderb der bereits angelaufenen "Verkirchlichung" seiner lockeren Bruderschaft ausgesetzt. Noch während er am Ende im Sterben liegt, wird der Ordarum Fratorum Minorum, der Orden der minderen Brüder, offiziell..
Buchkritik (1):
"Franziskus" ist ein Werk Peter Berlings, der den Charakter des Bischof von Assisi, Guido, bereits im gleichnamigen Film "Franziskus" verkörperte. Berling nimmt in diesem Buch Wahrheit und Fiktion, und platziert dies inmitten der Ereignisse um den jungen Franziskus, seines Wandels vom Kaufmannssohn zum Gläubigen, der sich in Berlings Geschichte nicht wirklich gerne zum Gründer der Franziskaner ernennen lässt, es aber insgeheim ist. Peter Berling stellt in diesem Roman bereits einige Weichen und ausserdem nicht unwichtige Protagonisten des "Kinder des Gral" Zyklus vor.
Dennoch steht das Buch für sich allein ausserhalb des Zyklus, und wartet auch unabhängig des Gralsmythos mit einigem Witz und Ideen auf. Berling schafft es gekonnt, historische Ereignisse, wichtige Personen und Daten mit seinen Vorstellungen der Personen zu vereinigen. Alles wird so erzählt, als könne es sich tatsächlich so zugetragen haben. Zwar ziehen sich wenige Passagen ziemlich trocken über die Seiten, aber derlei Stellen sind zum Teil notwendig, um fehlendes Geschichtswissen zu vermitteln. Am Ende steht dafür die Möglichkeit, Abläufe und Geschehnisse aus einem anderen Licht zu betrachten. Berling schafft es auch, den Heiligen nicht zu verklären, sondern stellt ihn allzu menschlich dar, ohne dabei übertrieben zu wirken.
Dennoch steht das Buch für sich allein ausserhalb des Zyklus, und wartet auch unabhängig des Gralsmythos mit einigem Witz und Ideen auf. Berling schafft es gekonnt, historische Ereignisse, wichtige Personen und Daten mit seinen Vorstellungen der Personen zu vereinigen. Alles wird so erzählt, als könne es sich tatsächlich so zugetragen haben. Zwar ziehen sich wenige Passagen ziemlich trocken über die Seiten, aber derlei Stellen sind zum Teil notwendig, um fehlendes Geschichtswissen zu vermitteln. Am Ende steht dafür die Möglichkeit, Abläufe und Geschehnisse aus einem anderen Licht zu betrachten. Berling schafft es auch, den Heiligen nicht zu verklären, sondern stellt ihn allzu menschlich dar, ohne dabei übertrieben zu wirken.
Ort der Handlung: Assisi PG, Italien und weitere...
Weitere Handlungsorte:
| Stadt / Ort / Gegend | Umbrien |
| Land | Italien |
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