Buchportrait:
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Titel: |
Menschensöhne: Island Krimi |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Arnaldur Indridason Bastei Lübbe 9783404155309 Krimis & Thriller 2006 26.01.2010 von Romena |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Reykjavík | ||
| - Land: | Island | ||
| Zeit der Handlung: | 1997, 20. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Kommissar Erlendur von der Kriminalpolizei in Reykjavik steht wieder einmal vor einem kniffeligen Fall: Zusammen mit seinen Kollegen soll er den brutalen Mord an einem Lehrer im Ruhestand aufklären. Der ist in seiner brennenden Hütte gestorben, und es wird schnell deutlich, dass es kein Unfall gewesen sein kann. Irgendwie scheint dieser Fall mit dem Selbstmord eines ehemaligen Schülers des toten Lehrers zusammen zu hängen, der seit Jahren in der Psychiatrie lebte. Aber wie? Und dann gibt es noch den Bruder des Selbstmörders, der auf eigene Faust ermittelt und einige Details kennt, die Erlendur sonst niemand verraten würde. Wer Erlendur kennt, der weiß, dass die Lösung in der Vergangenheit der beiden Toten liegen muss - in einer Vergangenheit, die eine Menge bestialischer Geheimnisse hütet.
Buchkritik (1):
Ich bin ein großer Island-Fan und ein großer Krimi-Fan, und deshalb war ich von Anfang an dabei, als die Krimis von Arnaldur Indridason auf Deutsch erschienen. Dieses hier war wohl der vierte Band aus seiner Reihe der Erlendur-Romane.
Das was ich über den Stil und Ton des Buchs schreiben kann, würde mich eigentlich nicht reizen, denn der ist sehr düster und pessimistisch. Erlendur ist ein Mann, der fest an das Böse im Menschen glaubt und in diesem Glauben immer wieder bestätigt wird. Eigentlich mag ich so ein negatives Weltbild nicht, aber in den Krimis von Arnaldur Indridason wirkt diese Tonart nicht gewollt und aufgesetzt, sondern sie ist perfekt mit der Schilderung der Menschen, ihrer Mentalität und der Landschaft verknüpft.
Vielleicht sollte ich noch eine kleine Warnung vorausschicken: Ich brauche zwischen den Büchern von Arnaldur Indridason immer ein wenig Abstand. Für sich genommen, sind sie perfekt geschrieben, aber zwei hintereinander halte ich nicht aus. Auch wenn die Fälle immer ganz unterschiedlich sind, werden sie sich dann in ihrer trüben Weltsicht zu ähnlich. Aber nach längerem Abstand genieße ich so einen Krimi dann wieder. Und Menschensöhne ist für mich der beste aus der Reihe. Ich kann ihn auch als Einstieg empfehlen, weil man Erlendur in jedem Buch perfekt kennen lernen kann, man muss nicht beim ersten anfangen.
Das was ich über den Stil und Ton des Buchs schreiben kann, würde mich eigentlich nicht reizen, denn der ist sehr düster und pessimistisch. Erlendur ist ein Mann, der fest an das Böse im Menschen glaubt und in diesem Glauben immer wieder bestätigt wird. Eigentlich mag ich so ein negatives Weltbild nicht, aber in den Krimis von Arnaldur Indridason wirkt diese Tonart nicht gewollt und aufgesetzt, sondern sie ist perfekt mit der Schilderung der Menschen, ihrer Mentalität und der Landschaft verknüpft.
Vielleicht sollte ich noch eine kleine Warnung vorausschicken: Ich brauche zwischen den Büchern von Arnaldur Indridason immer ein wenig Abstand. Für sich genommen, sind sie perfekt geschrieben, aber zwei hintereinander halte ich nicht aus. Auch wenn die Fälle immer ganz unterschiedlich sind, werden sie sich dann in ihrer trüben Weltsicht zu ähnlich. Aber nach längerem Abstand genieße ich so einen Krimi dann wieder. Und Menschensöhne ist für mich der beste aus der Reihe. Ich kann ihn auch als Einstieg empfehlen, weil man Erlendur in jedem Buch perfekt kennen lernen kann, man muss nicht beim ersten anfangen.
Ort der Handlung: Reykjavík, Island
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