Buchportrait:
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Titel: |
Heidelberger Lügen |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Wolfgang Burger Piper 3492244912 Krimis & Thriller 2009 16.02.2010 von Romena |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | - | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Heidelberg | ||
| - Land: | Deutschland | ||
| Zeit der Handlung: | 21. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Alexander Gerlach, der Chef der Heidelberger Kripo, hat mal wieder Sorgen an allen Ecken und Enden. So versteht er die Welt zwei Zwillingstöchter im Teenageralter schon längst nicht mehr. Und da die beiden sich in denselben Jungen verliebt haben, ist jede Menge Zoff an der häuslichen Front vorprogrammiert. Dass Gerlach eine Affäre mit der Frau seines Chefs hat und diese vor seinen Töchtern geheim hält, macht die Sache nicht einfacher.
Nebenher kann er nicht widerstehen, einer verstörten jungen Frau zu helfen, die erst nur vergessen zu haben scheint, wo ihr Auto steht, in Wahrheit aber viel größere Probleme hat: Ihr verstorbener Mann hat ihr offenbar einiges verheimlicht - mehr als sie oder Gerlach zu diesem Zeitpunkt vermuten.
Und dann gibt es noch einen offiziellen Fall, eine Wasserleiche aus dem Neckar. Auch wenn der zunächst klarer scheint als der ganze Rest von Gerlachs Leben, so muss sich Gerlach auf diesem Feld mit seiner ehrgeizigen Kollegin Klara Vangelis messen, die gerne an seiner Stelle Kripo-Chefin geworden wäre.
Als Gerlach feststellt, dass alle seine Probleme irgendwie zusammenhängen, kommt er der Lösung endlich auf die Spur ...
Nebenher kann er nicht widerstehen, einer verstörten jungen Frau zu helfen, die erst nur vergessen zu haben scheint, wo ihr Auto steht, in Wahrheit aber viel größere Probleme hat: Ihr verstorbener Mann hat ihr offenbar einiges verheimlicht - mehr als sie oder Gerlach zu diesem Zeitpunkt vermuten.
Und dann gibt es noch einen offiziellen Fall, eine Wasserleiche aus dem Neckar. Auch wenn der zunächst klarer scheint als der ganze Rest von Gerlachs Leben, so muss sich Gerlach auf diesem Feld mit seiner ehrgeizigen Kollegin Klara Vangelis messen, die gerne an seiner Stelle Kripo-Chefin geworden wäre.
Als Gerlach feststellt, dass alle seine Probleme irgendwie zusammenhängen, kommt er der Lösung endlich auf die Spur ...
Buchkritik (1):
Was mir auch an diesem zweiten Band der Heidelberg-Krimis von Wolfgang Burger sehr gut gefällt, ist die oft schnoddrige, immer ehrliche, manchmal hilflose Art, mit der Gerlach als Ich-Erzähler seine Geschichte vor dem Leser ausbreitet. Dadurch lässt sich die verzwickte Lage, in der Gerlach sich ständig befindet - vor allem dem weiblichen Geschlecht gegenüber -, gut nachvollziehen. Ob es nun die Probleme seiner Töchter, die Heimlichtuerei in seiner Affäre oder die Konkurrenz mit der Kollegin ist - überall wirkt Gerlach sehr authentisch und man kann sich sehr gut in ihn hineinversetzen.
Auch Heidelberg spielt im Buch wieder eine wichtige Rolle, und wer Heidelberg kennt, wird daran seine Freude haben.
Was mir weniger gefällt, ist die Kriminalgeschichte an sich. Die Querverbindungen wirken manchmal arg konstruiert, und die Schlussfolgerungen, die Gerlach zieht, sind insofern überraschend, dass man sie eben nicht immer aus dem ableiten kann, was man als Leser erfährt. Und das empfinde ich in einem Krimi, der aus der Ich-Perspektive des Ermittlers erzählt wird, schlicht als einen groben Kunstfehler.
Daher: Personen gut, Heidelberg gut eingebunden, Krimi höchstens Mittelmaß. Insgesamt nicht ganz so gut wie der erste Band der Serie (Heidelberger Requiem).
Auch Heidelberg spielt im Buch wieder eine wichtige Rolle, und wer Heidelberg kennt, wird daran seine Freude haben.
Was mir weniger gefällt, ist die Kriminalgeschichte an sich. Die Querverbindungen wirken manchmal arg konstruiert, und die Schlussfolgerungen, die Gerlach zieht, sind insofern überraschend, dass man sie eben nicht immer aus dem ableiten kann, was man als Leser erfährt. Und das empfinde ich in einem Krimi, der aus der Ich-Perspektive des Ermittlers erzählt wird, schlicht als einen groben Kunstfehler.
Daher: Personen gut, Heidelberg gut eingebunden, Krimi höchstens Mittelmaß. Insgesamt nicht ganz so gut wie der erste Band der Serie (Heidelberger Requiem).
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