Buchportrait:
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Titel: |
Die Farbe von Kristall |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Nikola Hahn Ullstein Tb 3548261701 Krimis & Thriller 2007 04.02.2010 von Romena |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | Hauptwache | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Frankfurt am Main | ||
| - Land: | Deutschland | ||
| Zeit der Handlung: | 1904, 20. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Im Jahr 1904, 22 Jahre nach "Die Detektivin", dem ersten Krimi von Nikola Hahn, treffen wir Kriminalkommissar Richard Biddling wieder. Inzwischen hat er die Bürgertochter Victoria Könitz geheiratet. Sie ist seiner Tochter aus erster Ehe und ihrer gemeinsamen Tochter eine gute Mutter, hat sich aber ihre moderne, emanzipierte und abenteuerlustige Art bewahrt, mit der sie sich manchmal zum Enfant terrible der feinen Frankfurter Gesellschaft macht.
Biddling hat gerade einen neuen Fall: Ein angesehener Geschäftsmann ist in seinem eigenen Instrumentenlager erschlagen worden. Das schlägt hohe Wellen in der Frankfurter Gesellschaft. Mehr noch: Die Sache scheint mit Erpresserbriefen zusammen zu hängen, die Biddling seit Jahren bekommt. Mit den Methoden von vor hundert Jahren muss er den Fall aufklären.
Auch eine neue empanzipierte Frau betritt die Bühne: Laura Rothe soll als erste weibliche Assistentin bei der Frankfurter Polizei anfangen und sich um verwahrloste Kinder und asoziale Familien zu kümmern. Aber sie kann viel mehr, als die Polizei ihr zutraut, und schließlich ist sie es, die das komplizierte Puzzle zusammensetzt, zu dem sich der Mordfall entwickelt.
Biddling hat gerade einen neuen Fall: Ein angesehener Geschäftsmann ist in seinem eigenen Instrumentenlager erschlagen worden. Das schlägt hohe Wellen in der Frankfurter Gesellschaft. Mehr noch: Die Sache scheint mit Erpresserbriefen zusammen zu hängen, die Biddling seit Jahren bekommt. Mit den Methoden von vor hundert Jahren muss er den Fall aufklären.
Auch eine neue empanzipierte Frau betritt die Bühne: Laura Rothe soll als erste weibliche Assistentin bei der Frankfurter Polizei anfangen und sich um verwahrloste Kinder und asoziale Familien zu kümmern. Aber sie kann viel mehr, als die Polizei ihr zutraut, und schließlich ist sie es, die das komplizierte Puzzle zusammensetzt, zu dem sich der Mordfall entwickelt.
Buchkritik (1):
Wie schon im ersten Buch der Kommissar Biddling-Krimis von Nikola Hahn ist der Kriminalfall nicht das Wichtigste in diesem Roman. Vielmehr geht es ihr um ein breites Bild der bürgerlichen Gesellschaft um 1900 und um die Darstellung der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Neuerungen dieser Zeit. Ihr Augenmerk gilt dabei vor allem interessanten Frauenfiguren, die sich in dieser Zeit zu emanzipieren beginnen, und der Entwicklung der polizeilichen Ermittlungsmöglichkeiten. Jetzt könnte man befürchten, dass das Buch ausufert (tatsächlich hat es über 800 Seiten), aber Nikola Hahn gelingt es, ihre Geschichte auf den unterschiedlichsten Ebenen (in Bezug auf den Kriminalfall, auf das Privatleben von Biddling und Victoria, und auch auf die Entdeckungen und die Entwicklung von Laura Rothe) immer spannend zu halten. Das einzige, was mich stört, ist, dass sie die Geschichte immer unmittelbar vor einer dramatischen Enthüllung auf einen anderen Handlungsstrang verlagert. Das mag zwar ein gutes Mittel zur Spannungserhöhung sein, wirkt aber auf Dauer ermüdend und sehr "gewollt". Manchmal ging es mir beim Lesen so, dass ich an diesen Stellen dann "eingeschnappt" war und das Buch weggelegt habe, weil mich die Handlung, auf die sie umschwenkte, gerade gar nicht interessierte.
Ort der Handlung: Hauptwache, Frankfurt am Main, Deutschland
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