Buchportrait:
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Titel: |
Schmetterling und Taucherglocke |
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Autor: Verlag: ISBN: Genre: Erscheinungsjahr: Gepinnt am: |
Jean-Dominique Bauby Deutscher Taschenbuch Verlag 342308393X Biographien & Tagebücher 2008 22.02.2010 von Maria Berg |
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| Ort der Handlung: | |||
| - Straße / Platz: | Hôpital maritime | ||
| - Stadt / Ort / Gegend: | Berck-sur-Mer | ||
| - Land: | Frankreich | ||
| Zeit der Handlung: | 1996, 20. Jahrhundert |
Inhaltsangabe:
Ein unerwarteter Hirnschlag reißt den erfolgreichen Redakteur, gerade erst 43 Jahre alt und Vater von zwei Kindern mitten aus dem Leben. Durch den Hirnschlag ist er völlig gelähmt und kann sich nur mit dem Blinzeln des linken Augenlids verständigen und so den Kontakt zur AUßenwelt aufrecht erhalten.
Dieses Buch wurde in 15 Monaten Schwerstarbeit verfasst und erzählt von Baubys innerem Kampf mit der Krankheit, die in Fachkreisen auch als Locked-in-Syndrom bekannt ist. Er beschreibt mit ganz eigenem Witz die langen Monate im Krankenhaus, unfähig sich zu bewegen oder sich verbal zu äußern und abhängig von der unwürdigen Pflege anderer. Er zeigt dem Betrachter, wie er gelernt hat, seine Krankheit zu akzeptieren, wie er mit dem Verhalten von grobschlächtigen Pflegern und verstörten Besuchern Besuchern umgehen gelernt hat. Aber er verbirgt dem Besucher seiner Taucherglocke auch den Blick in sein Innerstes nicht, erzählt von Träumen, Wünschen und seiner Vergagenheit.
Dieses Buch wurde in 15 Monaten Schwerstarbeit verfasst und erzählt von Baubys innerem Kampf mit der Krankheit, die in Fachkreisen auch als Locked-in-Syndrom bekannt ist. Er beschreibt mit ganz eigenem Witz die langen Monate im Krankenhaus, unfähig sich zu bewegen oder sich verbal zu äußern und abhängig von der unwürdigen Pflege anderer. Er zeigt dem Betrachter, wie er gelernt hat, seine Krankheit zu akzeptieren, wie er mit dem Verhalten von grobschlächtigen Pflegern und verstörten Besuchern Besuchern umgehen gelernt hat. Aber er verbirgt dem Besucher seiner Taucherglocke auch den Blick in sein Innerstes nicht, erzählt von Träumen, Wünschen und seiner Vergagenheit.
Buchkritik (1):
Die Geschicht berührt und mahnt zugleich. Es ist kein Roman, den man verschlingen kann, sondern eine Abfolge von Erinnerungen und tiefsinnigen Gedankengängen eines Mannes, der in seinem Körper gefangen ist und dem nur das nackte Leben geblieben ist. Er selbst sieht sich als "Zombi" oder als "Mutant", äußerlich völlig verändert, hässlich, wie er sich selbst beschreibt. Doch ein Blick in sein Innerstes verrät dem Leser, dass er nichts von seiner Würde eingebüßt hat. Der Witz und Sarkasmus, mit welchem dieses Buch von Bauby verfasst wurde, lässt eine starke Persönlichkeit vermuten.
Das Buch geht nahe, denn es schildert hüllenlos, was Bauby fühlt, denkt und träumt. Gerade die Schilderung über die Beziehung zu seinen Kindern, hat mich tief berührt. Dieses Buch beschämt den, der bei den kleinsten Schwierigkeiten das Handtuch wirft und aufgeben möchte. Es ist ein Buch gegen die Hoffnungslosigkeit und dient als Mahnung gegen die eigene Selbstaufgabe.
Das Buch geht nahe, denn es schildert hüllenlos, was Bauby fühlt, denkt und träumt. Gerade die Schilderung über die Beziehung zu seinen Kindern, hat mich tief berührt. Dieses Buch beschämt den, der bei den kleinsten Schwierigkeiten das Handtuch wirft und aufgeben möchte. Es ist ein Buch gegen die Hoffnungslosigkeit und dient als Mahnung gegen die eigene Selbstaufgabe.
Ort der Handlung: Hôpital maritime, Berck-sur-Mer, Frankreich
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